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Das neue Buch von Konrad Stadler

 

Die Kultur des Veränderns -
Führen in Zeiten des Umbruchs

"Wer in unsicheren Zeiten Menschen in Bewegung setzen will, muss als Mensch überzeugen"

 

Konrad Stadler zeigt in seinem neuen Buch, auf welcher Grundlage gute Führung gedeiht. Gerade in Phasen des Umbruchs tritt der Anspruch an Führung deutlich hervor. Komplexe Veränderungen kann ein Unternehmen nur meistern, wenn die Führungskräfte sich selbst kritisch reflektieren. Wenn sie den Mitarbeitern ein Beispiel geben, wie Glaubwürdigkeit und Leistung zusammenpassen.

Führen neu gedacht mündet in die Wertekompetenz. Wertekompetente Manager bringen Menschen gemeinsam an ein Ziel – als Kooperationsspezialist bzw. als Persönlichkeit, die immer von neuem einen Prozess des gemeinsamen Suchens und Forschens in Gang setzt. Wertekompetenz ist trainierbar und gekennzeichnet durch: Achtsamkeit, Sinnerschließung, Glaubwürdigkeit und Rückbindung. Auf dem Weg zur Wertekompetenz dienen die Kardinaltugenden und die Führungsbilder aus dem westeuropäischen Kulturkreis als Orientierung: der strenge Meister und Lehrer, der geistige Vater, der weise Arzt und der gute Hirte.

Wie Führungskräfte die Wertekompetenz bei sich selbst fördern und wie ihnen die klassischen Führungsbilder dabei behilflich sein können, erläutert Konrad Stadler anhand seines Praxiswissens aus der Beratung für Unternehmenskultur. 

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Leserstimmen

Konrad Stadler hat ein leicht und flüssig zu lesendes Buch geschrieben. Mit zahlreichen narrativen Elementen und philosophischen Grundlagen angereichert, finden wir hier einen interessanten und lehrreichen Querschnitt eines Denkers und Trainers in Sachen Führung und Kultur.

Das Buch kommt zur rechten Zeit, denn die Gesellschaft und speziell die Manager erleben Sinnkrise, Wirtschaftskrise und Anerkennungskrise gleichzeitig und mit nicht gekannter Wucht. Man hofft (mit Sicherheit vergeblich), dass die „guten alten Zeiten“ wiederkommen, statt sich gedanklich vorwärts zu bewegen, sich auf neue Rahmenbedingungen und Verhaltensmuster einzustellen, Fixpunkte für eine Vorwärtsentwicklung zu geben und Identität zu stiften.

Da passt Stadlers Ansatz: Man muss bei sich selbst anfangen und außerdem ganz oben. Nur von dort entwickelt sich eine gelebte (nicht nur gewünschte) Unternehmenskultur - oder mit anderen Worten: „der Fisch stinkt vom Kopf“.

Neu und gleichzeitig überzeugend ist v.a. die praktische Anleitung zur Überwindung von Fehlhaltungen, wo Stadler die Erfahrungen von Wüstenmönchen aus dem 3. und 4. Jahrhundert  n. Chr. in die Gegenwart überträgt und Wege aufzeigt, wie man Blockaden der eigenen Entwicklung durch Reflexion und Initiative überwinden kann. Scheinbar weiche Faktoren werden so plötzlich zu harten Faktoren und entscheidend für die Weiterentwicklung von Einzelnen und Unternehmen.
Man wünscht sich, dass dieses Buch zuallererst von den Inhabern und obersten Führungskräften unserer Unternehmen gelesen und verinnerlicht wird. Denn sie alleine sind verantwortlich für die Kultur in ihren Unternehmen. Und viele haben eine Kultur, die sie gar nicht wollen. Für jene ist dieses Buch eine Aufforderung und ein Leitfaden, mutig eine Veränderung anzugehen.

Egbert Appel, Geschäftsführer Hilti Foundation

 

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